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Singwochen
Die Höhepunkte im Jahreslauf der "Musig-Schüür" bilden die zwei jährlichen Singwochen. Diese wurden von 1929 bis 2010 im Kurs- und Ferienzentrum «Lihn» in Filzbach GL durchgeführt.
Ab 2011 findet sie in «Neu-Schönstatt» Quarten SG statt.
Im Jahre 1923 wurde in der Waldsiedlung Finkenstein bei Mährisch Trübau (Tschechien) eine erste Singwoche durchgeführt. Die Iniatiative dafür ging von Walther Hensel aus, der versuchen wollte, ob man nicht eine neue, intensive Art des Singens erreichen könnte, wenn man eine Woche lang als Lebensgemeinschaft zusammen musiziert und singt, anstatt sich nach einem anstrengenden Arbeitstag zu einer Singprobe zu treffen.
Das Modell machte schnell Schule und vier Jahre später wurde die erste Singwoche in der Schweiz durchgeführt.
Frühlings Sing- und Volkstanzwoche,
normalerweise in der 17. Kalenderwoche. Im Chor der Erwachsenen wird am Morgen an einem grösseren Musikwerk geübt, welches im Lauf der Woche erarbeitet wird, am Nachmittag sind wechselnde Chorsätze und Lieder an der Reihe. Im Volkstanz wird am Morgen zuerst die «Française» nach der Musik der Fledermaus-Quadrille von Johann Strauss einstudiert, jeden Tag eine neue Tour bis dann am Freitag nach dem Schlussabend um Mitternacht der vollständige Tanz als Höhepunkt der Singwoche ausgeführt werden kann. Dann folgen Schweizer Volkstänze, solche aus anderen Ländern, amerikanische Mixer etc.